Sprachfetzens bessere Hälfte war neulich in Deutschland unterwegs und ist immer bemüht etwas deutsch zu lernen. Einen Grundwortschatz hat sie schon. Dazu gehört zum Beispiel “Staubfänger” (dust gatherer) - Dinge die die bessere Hälfte gerne kauft und in der Wohnung plaziert. Mit Hilfe dieses Basiswissens versuchte sie einem Begriff nachzugehen, denn sie in großen Lettern auf einem Plakatt am Straßenrand sah:
Nun? Was kann gemeint sein? Ideen?
Auflösung gibt’s spätestens am Montag. Schönes Wochenende!
Rugby ist in England ganz groß. Rugby Spieler erkennt man an den “cauliflower ears”, an den Blumenkohlohren - da ja Körpereinsatz gefragt ist und die Ohren ungeschützt exponiert sind, wird fleißig vom Ohrenziehen Gebrauch gemacht.
Natürlich gibt es Spieler die besser verteidigen und Spieler die besser angreifen. Und je nach Taktik wird aus- und eingewechselt. Sprachfetzen kennt sich nicht wirklich mit den Regeln aus, aber es scheint auch Wechselbeschränkungen zu geben - außer ein Spieler ist sehr verletzt und blutet aus offenen Wunden. So geschehen letztes Jahr. “a blood replacement which allowed a substituted specialist kicker back on to the field in the closing minutes of last April’s Heineken Cup quarter-final” (Quelle).
Allerdings stellte sich heraus: BETRUG! Der Spieler führte die Auswechslung herbei indem er auf eine Blutkapsel biss, so das das Blut richtig vampirmäßig strömte.
Skandal! Alles kam heraus, England hatte den “Bloodgate Skandal” - mehr dazu hier.
Sprachfetzen will kein Blut ums Maul geschmiert bekommen. Dann schon eher manchmal Honig.
Sprachfetzen führt seine Leser heute in die Welt der Filmemacher. Im Film und natürlich auch im Theater werden Requisiten gebraucht. “Props” sind Requisiten. Und Requisiten sind Gegenstände die immer wieder bei verschiedenen Produktionen verwendet werden. Dies gilt natürlich auch für die Requisite “Tageszeitung”. Und tatsächlich - immer wieder taucht die gleiche Tageszeitung auf, von No country for old men bis hin zu Desperate Housewives.
Bei www.slashfilm.com wurden nette Photos mit den verschiedenen Tageszeitungsszenen zusammengestellt. Ein Surftipp von Sprachfetzen.
Jeden Sonntag geht Andrew der Friseur seinem Handwerk auf dem car boot sale Gelände bei Leamington Spa nach. Konkurrenzlos billig, kostet doch sonst ein Herrenschnitt ohne Firlefanz zwischen 9 und 12 Pfund. Auf dem englischen Flohmarkt kann man sich also auch die Haare schneiden lassen - handeln (to barter) geht in diesem Fall nicht.
“Clipper” ist die Haarschneidemaschine. Die rot-weiße Stange die links steht, hat Sprachfetzen schon einmal ausführlich besprochen.
… und hat sich vergnügt. Hau den Lucas für Groß und Klein. Sprachfetzen ist nicht ganz sicher ob es eine allgemeingültige Bezeichnung für Hau den Lucas im Englischen gibt.
Es werden sowohl “ring the bell” als auch “high striker” benutzt.
Ein wunderbar beschauliches Sommerfest im Park mit vielen phantastischen Attraktionen.
Sprachfetzen hat nichts gewonnen.
Übrigens heißt Onkel Dagobert im Original Scrooge McDuck und die Neffen Tick, Trick und Track heißen Huey, Dewey und Louie.
Diese Warnschilder sind in England (zumindest hier in den Midlands) oft zu finden. Nur keine Navigationsgeräte, Laptops und Handies im Auto lassen. Darauf lauert der Dieb. Seltsam das der Dieb überhaupt eine Chance hat, lauern doch überall Überwachungskameras.
Na egal, eigentliches Thema ist das Parkhinweisschild. Hier darf man kostenlos bis zu zwei Stunden parken. Parkscheiben gibt es in England nicht. Stattdessen kreist lovely Rita meter maid umher und gibt erfasst Kennzeichen und Zeit.
Die Politesse ist fleißig und kommt garantiert mehrmals in der Stunde vorbei und die Chance auf ein Ticket ist recht groß, wenn man mehr als 2 Stunden parkt. Und mal kurz um die Ecke umparken geht auch nicht - denn man darf erst frühestens 4 Stunden später wiederkommen. Dies ist ja auch deutlich ausgeschildert.
In England hält man nicht nach einem parking house Ausschau, sondern nach einem “car park”. Ob man dort rückwärts oder seitwärts einparkt, egal im Englischen beides “parallel parking”