Seltsames, Skurriles und Merkwürdiges aus dem englischen Alltag



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    Archiv: Januar 2007

    Nicht mal mit der Kneifzange anfassen

    Essen in England. Zwei Dinge sind zu sagen: es ist teuer und “I wouldn’t touch it with a ten-foot pole”. Klar was das bedeutet, oder? Es ist fürchterlich und ich würde es nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Furchtbare Fleischpasteten, seltsamste Käsesorten, schlabbriges Brot, üble Kuchen und überhaupt. Ein Besuch im Supermarkt ist wie ein Biss in Marshmellows. Eine in Plastikfolie eingepackte Wunderwelt. Andererseits, wenn ich richtig darüber nachdenke ist es garnicht so anders wie hier in allen REDEKALDPENIDels. Aber Finger weg von diesen englischen Suppenwürfeln die in zwei Minuten Chinasuppen hinzaubern. You can look - but better not touch it with a ten-foot pole !

    Mit dicken Oberschenkeln durchs Dickicht

    Warum sollte man mit dicken Oberschenkeln durch das Dickicht stampfen ? Ich weiß es auch nicht. Aber anscheinend ist das sehr lustig wenn ich das in perfektem Englisch verlauten lasse:

    Englische Gesetze

    “It is illegal for a lady to eat chocolates on a public conveyance”. Wirklich, das Gesetz gibt es in England. Ach ja “conveyance” bedeutet soviel wie: öffentliches Beförderungsmittel. Vielleicht hilft das gegen schokoladenbeschmierte Sitze in Zügen. Ausweiten auf Kinder sage ich!
    Eine Übersicht über weitere beispielhafte aktuelle englische Gesetze findet man bei Voxpolis. Beim nächsten Englandbesuch also bitte gesetzestreu verhalten !

    ein dummes Sandwich

    Da war dieser dümmliche Typ im englischen Fernsehen letzte Woche. Eine Nervensäge, null Ahnung – strohdoof. Er benahm sich als ob er nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Im englischen sagt man dazu “one sandwich short of a picnic” – nicht ganz dicht, dumm, bescheuert. Ob weniger Fernsehen hilft?

    Am Bein ziehen

    Monthy Python, Mr. Bean - manchen denken ja das sei witzig. Irgendwie ist mir da Borat näher. Und die Simpsons sind auch besser als dieser schnarchige Käsefresser und sein treuschlauer Köter. Aber egal - alle haben gemeinsam das dort immer mal wieder jemand “aufgezogen oder veräppelt” wird. Und wenn der Engländer jemand aufzieht dann nennt man das “pulling your leg”. Das ist viel Umgangssprachlicher als “to josh” - was ebenfalls verulken bedeutet.
    Und zum Wochenende noch eine schlaue Lebensweisheit:
    “To get back my youth I would do anything in the world, for at least a whole week maybe two.”

    Vampire

    Neulich in England habe ich von den alten Christopher Lee Dracula Filmen erzählt. Die haben sich kaputtgelacht. Weil ich das englische „vampire“ angeblich nicht richtig ausspreche. Naja so richtig eingesehen, das was falsch sein soll, habe ich nicht wirklich. Ich soll Schwierigkeiten haben mit „V“ und „W“ – alles Quatsch. Hört selbst !

    Lustlose Ärsche

    Erst dachte ich, ich hätte mich verhört. Dann hörte ich das aber des öfteren. „I can´t be arsed”. Da dachte ich was haben diese Engländer immer nur mit ihrem Hintern. Die haben keine Lust, keinen Bock! So die Bedeutung von „Can´t be arsed”. Wenn man also keine Lust hat zu arbeiten sagt man “I can’t be arsed to work today, the weather is too good”. Na, den Chef wird´s freuen.

    Leon Redbone bei Alf

    Eigentlich gibt es hier keine inflationären youtube Videos. Eigentlich.
    Aber da geht´s mit mir durch. Der verehrte großartige Leon Redbone in der Alf Show. Das hat schon was - und dann die beiden in Duett - Ultra

    © Thomas Althaus 2007 | by WordPress | WPD
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