England (und auch Amerika) hat ja viel morbides zu bieten. Nun wurde ja gelernt was es heißt die Radieschen von unten zu betrachten. Was aber, wenn man nun da in der Kiste liegt und ist gar nicht verschieden? Vielleicht ist man nur Scheintot weil man vergiftete Tomaten gegessen hat (jahrhundertelang dachten die Menschen Tomaten wären giftig – weil man sie dummerweise auf Bleitellern servierte und das Gift in die Tomaten diffundierte). Nach vielen Tomatenmahlzeiten sah man ziemlich blaß aus und zuckte nicht mehr, also ab ins Grab. Pech – weil nur scheintot. Irgendwann hat man mal gemerkt da war ja doch Leben unterm Sargdeckel. Und hier erklärt Tom Waits in diesem Zusammenhang die Herkunft und Bedeutung von “Deadringer” (mit dem Glöckchen aus dem Grab klingeln) und “Graveyard shift” (Nachts warten ob einer klingelt).
Ob das alles Unsinn oder Quatsch – poppycock – ist kann man bei Take our word for it überprüfen.
Vorgestern habe ich mir ja Gedanken über Spears ‘Ja zur Todesstrafe’ gemacht. Ich bleibe noch ein bisschen beim Thema rund um den Tod. Liegt einer begraben betrachtet er, lapidar gesagt, die Radieschen von unten – “to pushup the daisies” – im englischen sind es also nicht Radieschen sondern Gänseblümchen – das hört sich doch viel netter an. “To be six feet under” bedeutet dasselbe. Empfehlenswerte TV-Serie auch. Und zu guter letzt - “radish” heißt Radieschen - die sind in England genauso lecker wie in Deutschland.
Nachtrag: weil es gerade so prima zum Thema passt. Einer meiner Lieblings Musikblogs ist wieder ins Leben zurückgekehrt: Spread the Good Word” vom coolen Reverent Frost. Don’t dig me daddy, ’cause I’m real gone ! Webtipp der Woche.
Diese Spears die ja nun in einer Entzugsklinik ist, ist eigentlich eine knallharte Analystin. So bringt sie die Wunderwirkung der Todesstrafe auf Strafgefangene (inmates) auf den Punkt: “Well, I am for Death row because then the inmates learn out of their mistakes and then they wont do it again!”
Todsichere Schlussfolgerung denke ich. Britney is a real bright cookie – ein schlaues Frauchen.
Testicles become stuck between two slats of wood – wie es zu einer solch unangenehmen Situation kommt war neulich in der Sun nachzulesen. Sehr lehrreich – man sollte nie den Ernst der Situation unterschätzen – gerade auch im englischen, denn da heißt das: “the gravity of the situation”

Dieser Tage lief mal wieder “Zur Sache Schätzchen” mit dem großartigen Werner Enke in der Glotze. Auch in der Wikipedia findet man den Enke . Zur Hauptdarstellerin sage ich lieber nix - ich glaube das wird böse enden – “this will come to a bad end” Beweise? Na hier !
Ah wunderbar – heute wird in den meisten Tageszeitungen gemeldet, dass Australien normale Glühlampen zugunsten von Energiespar-Lampen verbieten will. Erst das Kyoto Protokoll ablehnen, aber doch irgendwie zur Erleuchtung finden. Und die Kirche in Australien ist mit dabei: “Wir sind die Wächter der Erde und wir müssen das wissenschaftlich und religiös ausgewogene Gleichgewicht erhalten” (Quelle).
Wissenschaftlich und religiös ausgewogen – ein prima Beispiel für „oxymoron“ – ein Widerspruch in sich, die Verbindung zweier sich widersprechender Begriffe. Andererseits - es soll ja auch Hassliebe geben. Pretty ugly !!
Hier an der nächsten Straßenecke hat ein netter neuer Cappoladen aufgemacht. Ein Nichtraucherkaffee – richtig so! Nun bin ich nicht mehr in der Zwickmühle - “between a rock and a hard place”, wenn es darum geht leckeren Cappo zu bekommen, ohne dabei kettenrauchenden Laptopbesitzern beim Denken zusehen zu müssen. Denn bisher war ich dann in einer aussichtslosen Position und konnte nur zwischen zwei Übeln wählen – keinen Cappo oder Cappo mit Arschlochalarm.
In der Zwickmühle stecken bzw. in der Klemme sitzen, dafür kann man im Englischen auch noch “between the devil and the deep blue sea” sagen.
Er ist hoffentlich nicht so wie er wenig peppig in einer Magisterarbeit zusammengefasst wird. Der deutsche Humor wird mit dem Bestreben Harmonie und Gemütlichkeit herzustellen beschrieben, während der englische Humor dagegen als böse, sadistisch, anarchisch, respektlos und ungemütlich eingestuft wird.
Zwar von einer deutschen Site, aber meines Wissens nach eine englische Quelle: ein kleines Beispiel
Zum Schluß noch die Frage:
why is 6 afraid of 7?
Die Antwort lautet natürlich:
because 7 8 9….