Seltsames, Skurriles und Merkwürdiges aus dem englischen Alltag



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    Archiv: August 2009

    Schnorcheln durchs Moor am Bank Holiday

    Sprachfetzen hat schon einmal übers Bog snorkelling berichtet. Am heutigen Bank Holiday finden die Bog Snorkelling Championships am Waen Rhydd peat bog, in der Nähe von Llanwrtyd Wells in Wales statt.
    “The aim is to swim two lengths of the 60-yard Waen Rhydd peat bog with flippers and snorkel in the fastest time. There are different categories including juniors, fancy dress, women’s and men’s”.

    “Bog” heißt natürlich “Moor”, aber man kann es auch mit “Sumpf” oder als Slangbegriff für “Scheißhaus” übersetzen. Als Verb wird es für “steckenbleiben” und “versinken” gebraucht.

    Spelling mistakes

    Zum Wochenausklang: gefunden bei 11points. Sprachfetzen ist überzeugt die Leserschaft wird die Fehler selbst entdecken. Schönes Wochenende!

    spellingmistakes.jpg

    hobnob und chinwag

    2 Vokabeltipps heute hier bei Sprachfetzen:

    Hobnobs sind die in England sehr beliebten Kekse:

    hobnobs.jpg

    Allerdings meint “to hobnob” - im Englischen “intim sein”, “to hobnob with somebody” - “mit jemandem auf Du und Du stehen”. Manchmal wird hobnob auch als Beschreibung für “gesellschaftlichen Umgang mit wichtigen oder berühmten Leuten pflegen” verwendet. Das kann natürlich in einem “chinwag” bestehen, einem “Schwatz, Klatsch, Tratsch, Plausch”. Als Verb meint “to chinwag” - “plaudern, plauschen, schwatzen, klatschen, tratschen”.

    Back in the USSR

    Borat ist nun Brüno. Vergessen ist der Schnauzbart aus Kasachstan. Nicht vergessen will Sprachfetzen die ca. 400 000 russischen Mitbürger die hier auf der Insel leben, davon über 40000 in “Moscow-on-the-Thames”. Die besitzen nicht nur Fußballvereine, nein viele erscheinen wie Eingeborene, doch schaut man genauer hin, entdeckt man die russischen Wurzeln bei zum Beispiel Sir Peter Ustinov, Helen Mirren oder dem Clash Gitarristen Mick Jones.

    Und das leitet über zu Sprachfetzens heutigen musikalischen Surftipp. Schaut euch die Plattenhüllenperlen die es bei englishrussia.com (a daily entertaiment blog devoted to the events happening in Russian speaking countries, such as Russia (Russian Federation), Ukraine, Belarus, Moldova, Kazakhstan, etc.) zu entdecken gibt, an. Designerische “flash of inspirations” - “Geistesblitze”

    russiancovers.jpg

    Don’t get your knickers in a twist!

    Mir doch egal.

    Adoptivmama und -papa - die eine stürzt im Sommer von der Bühne, der andere stirbt. Die eine blondiert die Haare, der andere die Haut. Der eine mixte Bing Crosbys Tanzschritte mit James Brownschem Schwung, die andere spitze Bustiersets mit Hinterngewackel. Beide kieksten gerne. Beide brauchten technophile Produzenten um ihre Liedchen für den Massenmarkt zuzubereiten. Der Eine ließ gerne Babies baumeln, die Andere ließ die spärliche Gummifetzen im Hochglanzfotobuch vom Körper baumeln.

    Beide beherrschten die 80er und dieses Jahr die Sommermedien - weshalb eigentlich?
    Lieber Sprachfetzen: Don’t get your knickers in a twist!- Reg dich nicht auf! Mach kein Theater!

    Es war doch nur das Sommerloch! The silly season!

    Shazia Mirza und die Burka

    Sprachfetzen nimmt an, daß die Leser wissen was die Burka ist: jenes Kleidungsstück, das von muslimischen Frauen getragen wird und der vollständigen Verschleierung des Körpers dient. Hier in den Midlands gehört es in Städten wie Birmingham oder Coventry zum alltäglichen Stadtbild. Shazia Mirza, die aus einer pakistanischen Familie stammende Britin, ist Sprachfetzens Lieblingkomikerin. Zumindest denke ich, daß Shazia Mirza ihr richtiger Name ist, denn das steht zumindest in ihrem Pilotenschein.

    Neulich wurde sie gefragt: “What do you think of the burka? Is it too restrictive?” Sie antwortete: “All my cousins in France wear the burka, which is great, because they all use the same bus pass.”

    Mehr über Frau Mirza - auch wann sie wo Auftritt, erfährt man auf ihrer Webseite.

    Wer hätte es gewusst 4: I was aghast

    Sprachfetzen was “aghast” - Sprachfetzen war “entsetzt, geschockt”.
    They scoffed at him - “scoff” - sie höhnten, spöttelnden über ihn.
    Er wurde sofort, im Straßencafe sitzend, als “Tschörman” geoutet.
    Lag´s an den Stricksocken und den Birkenstocks? Lag´s am Schirm der aus dem Rucksack rausschaute? Lag´s daran das er den zuckrig-wässrigen “Cappuccino” nicht mochte?
    Ich fragte meine Begleiterin and “she answered facetiously” - “sie antwortete scherzhaft”: “you´re the only one who ordered a healthy carrot cake!”.

    Schönes Wochenende - wir lesen uns Montag!

    Wer hätte es gewusst 3: I don’t mean to pry

    Wo wir gestern kurz das Thema Supermarkt und Einkauf hatten: “I don’t mean to pry” - “es geht mich ja nichts an, aber”… weiß denn jeder Sprachfetzenleser das “rocket salad” in England “Ruccola-salat” ist?

    © Thomas Althaus 2007 | by WordPress | WPD
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