Englisch Quiz mit der Süddeutschen
Die Süddeutsche Zeitung hat immer mal wieder recht kurzweilige Englisch - Quiz auf ihrer Seite. Die sollten Sprachfetzen-Leser, auch ohne professionelle Übersetzungshilfe, meistern können.
Seltsames, Skurriles und Merkwürdiges aus dem englischen Alltag
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Die Süddeutsche Zeitung hat immer mal wieder recht kurzweilige Englisch - Quiz auf ihrer Seite. Die sollten Sprachfetzen-Leser, auch ohne professionelle Übersetzungshilfe, meistern können.
“If your house was burning, what would you take with you? It’s a conflict between what’s practical, valuable and sentimental. What you would take reflects your interests, background and priorities. Think of it as an interview condensed into one question.” - Mit dieser Einführung beginnt die Webseite “The Burning House“.
Was also würdest du mitnehmen, wenn dein Heim abbrennt. Eine handvoll Dinge retten: praktisches, sentimentales, wertvolles, ….
Jeder kan mitmachen, indem er / sie ein Photo dieser Dinge macht, sie auflistet und beides an den Webseitenmacher übermittelt. Sehr schöne Webseitenidee - ein Sprachfetzen Tipp.
Der Kommentar von Markus zum gestrigen skinny dipping Eintrag regte Sprachfetzen zu folgender Feststellung an:
Falls es mal bei Sprachfetzen nix Neues gibt - da gibt es diese beiden Blog die absolut “authentic, authoritative, certain, credible, dependable, reliable, solid, staunchly, steadily, trustworthy” sind.
Viele Worte für “zuverlässig”. Also nicht vergessen in Markus’ “Der englisch blog” und Konstantins “London Leben” regelmäßig reinzuschauen.
Man lernt nie aus. Kollegin Anni berichtete von ihrem Ferienhaus in Zypern (die Engländer haben dort gerne Ferienhäuser). Leider ist dort das Nachbarhaus an “chavs” verkauft worden. Laut, trunken. tätowiert. Aber egal Kollegin Anni läßt sich den Urlaub nicht vermiesen und macht erstmal skinny dipping im Pool.
Na liebe Sprachfetzen-Leser, weiß meint nun skinny dipping? Na klar - Nacktbaden! Natürlich erklärt auch Wikipedia den Begriff. Na dann mal hinein ins kalte Naß.
Heute schreibt Sprachfetzen über die englischen Polizisten. Jeder kennt sie auch als “Bobbies”. Woher leitet sich die Bezeichnung “Bobbies” für die englischen Polizisten eigentlich ab?
Ganz einfach, 1829 war London so groß und die Straßenkriminalität außer Kontrolle, daß es an der Zeit war zu handeln. Der Innenminister Sir Robert Peel wurde der Herr über 3500 Straßenpolizisten, die von da an Londons Straßen patroullierten. Die Abkürzung für Robert ist Bob. Seitdem sind sie als Bobbies aber auch als Peelers bekannt.
Natürlich gibt es noch weitere umgangssprachliche Bezeichnungen für den uniformierten Freund und Helfer.
“Copper” - “they caught or copped (veraltet)” Verbrecher.
“Crushers” - they crushed liberty
“Jenny Darbies” - vom französischen Gendarmes (gens d’armes) (siehe auch hier)
Natürlich weiß der Sprachfetzen Leser was ein Detektiv ist. Neuerdings heißt das ja auch PI - Private Investigator. Aber woher kommt der Begriff. Der englische Begriff “detect” bezieht sich ursprünglich auf das lateinische “detegere” was abdecken (das Dach) oder aufdecken bedeutet.
Sprachfetzen meint der Teufel war der erste Detektiv. The Devil of Observation (hier eine Illustration) ist die Figur die die Dächer von den Häusern nimmt um das Leben darin auszuspionieren.
Und je genauer das Teufelchen schaut - “The devil is in the details”!
…. bedeutet eine Ahnung haben und “I haven’t got a clue” bedeutet das ich keine Ahnung habe. Das Wort “clue” meint “Hinweis”, “Anhaltspunkt”. Es wurde im englischen im 19. Jahrhundert von Wort “clew” abgeleitet, welches einen “Garnknäuel” meint.
Was aber hat nun ein Garnknäuel mit Ahnung haben und Hinweisen zu tun?
Der Ursprung liegt in der Griechischen Mythologie wo Theseus mit Hilfe eines abgewickelten Garnknäuls aus dem Labyrinth des Minotaurus findet. Das was den Weg weißt.
© Thomas Althaus 2007 | by
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