A walk in the park - “walk and text” - Verletzungen
Vor ein paar Tagen gab es eine Meldung, daß in der Londoner Brick Lane ein kleiner Feldversuch gestartet wurde. Um fleißig simsente Passanten vor Kopfverletzungen zu schützen, wurden Laternenpfähle weich umpolstert. “Ein SMS schicken” heißt im Englischen einfach “to text”. Eine Studie ergab, daß es 2007 in London 58000 dieser sogenannten ‘walk and text’-Verletzungen gab.
Die Studie wurde von 118 118 einer großen englischen Telefonauskunft in Auftrag gegeben. Dieser Auskunftsdienst ist bekannt für aggresive Werbung. Der Dienst gibt Auskunft zu so ziemlich allem: von Zugabfahrtszeiten über Kinoprogramm bis zur Höhe des Eifellturm. Man ruft an - oder schickt ein SMS - und schwupp bekommt man (für teure Gebühren) die Antwort.
Die weichen Laternenpfahlumpolsterungen sind natürlich mit reichlich 118 118 Werbung geschmückt.
Na dann - walk and text Verletzungen ade. Dank der netten Firma wird ein zum simsen genutzter Spaziergang zum “walk in the park” - “zum Kinderspiel”.

