Bloodgate
Rugby ist in England ganz groß. Rugby Spieler erkennt man an den “cauliflower ears”, an den Blumenkohlohren - da ja Körpereinsatz gefragt ist und die Ohren ungeschützt exponiert sind, wird fleißig vom Ohrenziehen Gebrauch gemacht.
Natürlich gibt es Spieler die besser verteidigen und Spieler die besser angreifen. Und je nach Taktik wird aus- und eingewechselt. Sprachfetzen kennt sich nicht wirklich mit den Regeln aus, aber es scheint auch Wechselbeschränkungen zu geben - außer ein Spieler ist sehr verletzt und blutet aus offenen Wunden. So geschehen letztes Jahr. “a blood replacement which allowed a substituted specialist kicker back on to the field in the closing minutes of last April’s Heineken Cup quarter-final” (Quelle).
Allerdings stellte sich heraus: BETRUG! Der Spieler führte die Auswechslung herbei indem er auf eine Blutkapsel biss, so das das Blut richtig vampirmäßig strömte.
Skandal! Alles kam heraus, England hatte den “Bloodgate Skandal” - mehr dazu hier.
Sprachfetzen will kein Blut ums Maul geschmiert bekommen. Dann schon eher manchmal Honig.
“butter someone up” - “jemandem Honig ums Maul schmieren”

