Bob’s your uncle
Eine schöne Redewendung.
Es war 1887, als der Britische Premierminister Robert Cecil einen gewissen Arthur Balfour zum Chief Secretary for Ireland, einem angesehen aber auch heiklen Posten, ernannte. Allerdings war der britischen Öffentlicheit sehr wohl bekannt das der Premierminister Arthur Balfours Onkel war - ”Uncle Bob”.
So wurde “Bob’s your uncle” ein populärer, sarkastischer Ausdruck, wenn es um Vetternwirtschaft ging. Im Laufe der Jahre verschwand der Skandal aus dem Gedächnis, die Wendung verlor ihren Sarkasmus und steht inzwischen als Synonym für “kein Problem”.
Bob’s your uncle - und die Sache ist erledigt, die Sache ist geritzt.
Donnerstag, 16. September 2010 um
Was rennt denn hier die Katze ueber die Tastatur und setzt ihre Pfote auf Send? Ich glaubs ja nicht. Sprachfetzen, loesch doch bitte mal den ersten Beitrag.
Sehr interessant wieder mal. Erst dachte ich ja, dass waere der Bob aber nein, in England und Irland gibt es laut Wikipedia noch einen Bob und dessen Onkel.
Donnerstag, 16. September 2010 um
Hi Ben,
erster Kommentar gelöscht, wahrscheinlich verlangte die Katze Futter und Aufmerksamkeit. Die Grußkartenfirma kannte ich garnicht und auf die Idee bei Wikipedia nachzuschauen bin ich auch nicht gekommen. Danke für den Hinweis.
Samstag, 18. September 2010 um
Lieber Sprachfetzen, danke fuer das Loeschen und die Katze wollte raus, weil vor dem Fenster just ihr Lieblingskater entlangspazierte, der mit dem sie sich schoen um den Garten des Nachbarn pruegeln kann. Der Nachbar freut sich dann, dass zwei Katzen morgens um 5 unbedingt auf seinem Grass mit lautem Geschrei einen Ringkampf ausfuehren muessen.
Da hast Du es viel besser mit Deinem Sofatiger.
Dienstag, 21. September 2010 um
[…] übersetzen kann. Aufmerksam geworden bin ich auf diese schöne Redewendung durch den Sprachfetzen-Blog. Mehr Informationen zur Herkunft des Begriffs gibt es auch […]