Boxen mit Lord Lonsdale
Am nächsten Sonntag vor 152 Jahren wurde Lord Lonsdale geboren. Grund genug für Sprachfetzen kurz über diesen englischen Sportsman zu berichten. Sein größter Verdienst war, daß er gegen Anfang des 20 Jh. die modernen Boxregeln einführte. Vorher wurde bis zum Umfallen ohne Handschuhe und auch mit gewichtsungleichen Gegnern geboxt. Hauptsache Blut! Seit dem 18Jh gab es einige rudimentäre Grundregeln (Quelle):
• Fighters must meet in the ring centre after each knockdown.
• A fighter is allowed 30 seconds to recover when knocked down.
• Wrestling below the belt would result in disqualification.
• Hitting a fallen opponent would result in disqualification.
Erst mit Lord Lonsdale Regeln schaute Boxen überhaupt nach Sport aus. Fair play und Sportsgeist gab es vorher eher weniger. Daher war Boxen ein eher unpopulärer Familiensport. Die Regeln des Lords kann man bei der New York Times nachlesen.
Redewendungen mit “box” oder “boxing” gibt es soweit ich weiß keine. Für die Fußballinteressierten: “the box” nennt man im Englischen den 16er, den Strafraum.


Samstag, 24. Januar 2009 um
Nicht zu vergessen den “Boxing Day”, wie der 2. Weihnachtstag in Großbritannien genannt wird
Montag, 26. Januar 2009 um
…nicht zu vergessen den “boxing day”, oder? Auch wenn’s keine Redewendung ist…für die Sportnarren hüben wie drüben von Bedeutung!