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    Kategorie: Ausflugtipps

    Lewis’s 5. Stock

    Ein Ausflugstipp zum Wochenende führt die Sprachfetzen-Leser heute nach Liverpool

    Im Mai 1941 wurde Liverpool 7 Nächte lang von der deutschen Luftwaffe bombardiert und große Teile der Stadt zerstört. Lewis’s department store auf der Ranelagh Street, eines der berühmtesten Kaufhäuser Englands wurde ebenfalls arg beschädigt. “When, several days later, the store resiliently reopened the two-fifths of its building left serviceable, an old woman is said to have quipped to the manager: ‘We don’t mind the blitz, mister, if Lewis’s is open!’” Quelle).

    “In the late 1950s and throughout the 1960s and 1970s the Ranelagh Street building was the absolute epitome of fashion and style.” (Quelle).

    Anfang der 80er Jahre wurde der 5. Stock geschlossen und als Lagerraum verwendet. Der englische Photograph Stephen King hatte Zutritt zu dem verlassenene Stockwerk, nun eine Art Konservatorium von Kultur, Design und Mode der 50er, 60er und 70er Jahre und photographierte Interieur und ehemalige Angestellte in den Räumen des 5. Geschosses. Die Bilder sind nun in einer Ausstellung im National Conservation Centre zu sehen.

    Die empfehlenswerte Ausstellung läuft bis 30. August. Der Eintritt ist frei.
    Lewis’s Fifth Floor: A Department Story, National Conservation Centre Whitechapel, Liverpool. Open 10am-5pm every day. 0151 478 4999

    www.lewissfifthfloor.com

    Otter im britischen Fernsehen

    Ostern naht und es wird Zeit Ausflugspläne für Ostern zu machen. Sprachfetzen hat da eine Ausflugtipp.

    Auf halber Strecke zwischen Sheffield und Manchester liegt Chapel-en-le-Frith, Derbyshire wo sich der “Chestnut Centre Otter, Owl and Wildlife Park” befindet.  Dort lohnt sich ein Besuch, falls man im Urlaub in dieser Gegend ist. Man findet dort: ”16 species of owls and other indigenous wildlife all in their natural surroundings including, buzzards, pine martens, polecats, foxes, Scottish wildcats and deer”. Und weiterhin hat der Park: “the U.K’s only Giant Otter named Manoki”. Na das ist doch was.

    So, nun aber zum Vokabellernen:

    Buzzard - Bussard (Mäusebussard und andere)
    Pine Marten - Baum Marder
    Polecat - Iltis (auch Ratz genannt)
    Wildcat - Wildkatze
    Deer - Hirsch, Reh, Rotwild

    Was es da hoffentlich nicht gibt sind “vipers” - englisch für “Giftottern” oder “Vipern”. Also Kinder eingepackt und ab in den Park, daß ist bestimmt “a real humdinger” = “ein klasse Spaß“.

    Und was hat es nun mit dem heutigen Blogtitel auf sich? Wieviel Otter im englischen Fernsehen auftauchen kann man wöchentlich aktualisiert bei Otters on UK TV erfahren - Tatsache!.

    London’s Alleys, Courtyards and Passages

    court - Hinterhof
    alley - Gasse
    passages - Durchweg
    yard - Hof
    courtyard - Innenhof
    byway - Seitenweg

    Ein Tipp für den nächsten Londonbesuch.  Interessantes zu erfahren gibt es beim ” guide to the alleys, courts, passages and yards of central London”. Der Autor “… researched over 400 byways, and on this site I present the result of my rambles. In each entry I have attempted to relay a combination of features. Historical events are, of course, high on the list and where there are tales to tell” (Quelle).

    Und was hat Sprachfetzen gelernt: je enger die Gasse, umso dunkler ihre Vergangenheit!

    Schönes Wochenende!

    Unbekanntes Argleton

    Das wahr auch der Tagesschau eine Meldung wert. Google Maps zeigt den kleinen Ort Argleton in Lancashire. allerdings existiert dieser Ort garnicht, sondern an dieser Stelle befinden sich nur Wiesen und Weiden.

    Der Phantom Ort hat - wie jede andere Gemeinde auch einen Wikipedia Eintrag und die Help save Argleton Gemeinschaft ist weiterhin sehr aktiv. Viele englische Blogs haben sich rührig mit dem Thema beschäftigt.

    Tja, und wie kam es nun zur Existenz dieses Ortes? ”I really can’t explain why these anomalies get into our database.” sagen die Verantwortlichen.

    argleton.jpg

    Sprechende Wände

    Walls are Talking: Wallpaper art and Culture” - so nennt sich eine empfehlenswerte Austellung in der Whitworth Art Gallery in Manchester, die noch bis zum 3. Mai läuft. “Kitsch ideas of home decoration are turned upside down as artists subvert the stereotypes of wallpaper to hit home messages about warfare, racism, cultural conflicts and gender.”.

    In jedem guten Serienkiller Thriller findet man abgeschlachtete, ausgeweidete Opfer. Und natürlich den Raum und die Wände voller Blut, teilweise mit blutigen Hand- und Fingerabdrücken übersäht. Auch ein darauf basierendes Tapetenmuster findet man unter den Ausstellungsstücken.  Tapeten für einen Nischenmarkt produziert. Käufer findet man für alles.

    Was nun haben die Sprachfetzen-Leser heute gelernt: Tapete auf englisch heißt “wallpaper” und nicht etwa “tapestry”! Das ist der Wandteppich.

    www.talking-walls.com wiederum ist eine Webseite die sich auf etwas andere Art mit Mauern beschäftigt.

    The art of mime - die Pantomimik

    Mime, zu deutsch Pantomime oder der Mime. Ein Ausflugstipp für Londonreisende im Januar von Sprachfetzen. Zur Zeit läuft das “London International Mime Festival 2010” statt. Das London International Mime Festival, fand erstmals 1977 statt und ist das größte Festival seiner Art. Künstler treten in kleinen und großen Veranstaltungsorten verteilt über die Hauptstadt auf. Das renommierte Festival zieht inzwischen zehntausende Besucher an.

    Natürlich kann man auch selber ein Mime werden. How to Mime zeigt wie es geht. Und bei How to apply Mime makeup erfährt man wie das Pantomimen-Makeup richtig aufgetragen wird.

    Sprachfetzen bleibt lieber Zuschauer.

    Eeyore, Piglet, Tigger, Kanga und Roo

    Namen die jeder hier in England kennt. Charaktere aus Winnie the Pooh. A.A. Milne (Alan Alexandra Milne) Autor von “Winnie the Pooh”, wurde am 18. Januar 1882 geboren und lebte in einem Haus in Hartfield, am Rand des Ashdown Forest in East Sussex, England. Pu der Bär ist hier in England DAS Kinderbuch und die absurd-warmherzigen Geschichten um den Bären „von sehr geringem Verstand” oder – treffender – von sehr großer Naivität (Zitat: Wikipedia), werden jeder neuen englischen Generation vorgelesen. Eeyore, Piglet, Tigger, Kanga und Roo waren die Stofftiere von Milnes Sohn und Winnie-the-Pooh wurde nach einem Kanadischen Schwarzbär im Londoner Zoo namens Winnipeg und einem Schwan in West Sussex der Pooh hieß, benannt.

    Mehr zu Winnie, einigen Geschichten und seinem Erfinder gibt es bei www.just-pooh.com.

    Den Begriff “Poohsticks” findet man in keinem Sprachlexikon, es ist aber ein Spiel das jeder Engländer kennt. Man wirft Stöcke von einer Seite einer Brücke in einem Fluß oder Bach und rennt zur anderen Seite und schaut welcher Stock von der Strömung zuerst unter der Brücke auftaucht. Die kleine Brücke im Ashdown Forest, der Originalschauplatz in den Geschichten ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein (Foto von der Poohstick Brücke).

    Burning the clocks

    Heute ist Wintersonnenwende (solstice), der kürzeste Tag, die längste Nacht.

    “THE DEATH OF TIME…

    As the solstice comes, time slows down and stops. This is the ebb time, the limbo between years and worlds. In this slack tide of the hourglass the impossible happens. The pendulum stops and we need all our energy to start it moving again.”
    schreiben die Veranstalter des großen “Burning The Clocks” Umzugs in Brighton. Ein großes Spektakel mit rund 1000 Teilnehmern ausgerüstet mit Laternen, Trommeln und teilweise beritten.

    Wer gerade in der Gegend ist - ein Sprachfetzen Ausflugstipp.

    Ach ja der Vokabeltipp für heute: im Text oben wird das Wort “limbo” genannt - ”to be in limbo” - “in der Schwebe sein”.

    © Thomas Althaus 2007 | by WordPress | WPD
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