Fahrradfahren - ungesunde Feldforschung
Englische Wissenschaftler haben Fahrradkuriere mit Schadstoffsensoren und GPS-Systemen ausgestattet. Während der Arbeit messen die armen Kerle nun auch noch nebenbei die Luftverschmutzung in den Straßen von Cambridge. Auf der Seite “Cambridge Mobile Urban Sensing” werden die Ergebnisse der Universität Cambridge dokumentiert. Und von Nokia, O2 und anderen Umweltfreunden gesponsert. Fahrradfahren in englischen Städten ist sowieso nicht beliebt. Zumindest gibt es hier in Warwickshire kaum Radwege und Bügel um Räder anzuschliessen müssen erst noch erfunden werden. Allerdings kommen Autofahrer mit Fahrradfahrern gut zurecht - sie ignorieren sie einfach und fahren so, als wäre da kein Radfahrer vor, neben oder unter ihnen.


Freitag, 25. Januar 2008 um
Fahrradfahren in England macht grossen Spass, und es gibt z. B. für die ganz Greater London kostenlose Spezialkarten in jedem Bikeshop, mit gut versteckten Nebenstrasse und verkehrsfreien Wegen.
Auf auf den oft unbenutzten breiten Bürgersteigen kann man gefahrlos biken. Wenn keine Fussgänger dort unterwegs sind, drückt die Polizei ein Auge zu und man fährt mit gutem Abstand zu den Autos. Eine Warnweste zu tragen empfiehlt sich dennoch. Machen fast alle biker in London.
Mehr dazu hier: http://www.londonblog.ch/archives/category/london-by-bike
Gruss, Jens
Freitag, 25. Januar 2008 um
Hi Jens,
na, dann komm mal hier nach Warwickshire. Da wird dir der Spaß vergehen. Das hier ist car-country. Und wer hier radelt, hat immer eine Warnweste an. Breite Bürgersteige? Coventry, Birmingham, Warwick,…… - Fehlanzeige!
Aber danke für den Tipp zum bikerfreundlichen London. Da sollte sich der Rest das Landes mal ein Beispiel dran nehmen.
Freitag, 25. Januar 2008 um
Kent ist auch weitesgehende Fahrrad-befreit. Hier trägt auch jeder eine Warnweste, wenn er sich auf die Straße traut.
Auf den Bürgersteigen kann man nicht fahren, zumindest nicht in Canterbury, da kann man schon froh sein, wenn man zu zweit nebeneinander gehen kann. Richtung Zentrum wirds besser, aber da sind dann auch wieder gleich mehr Leute unterwegs, so dass Fahrradfahren auch ned so doll is
Freitag, 25. Januar 2008 um
Ich habe 1994/95 in London relativ inerstädtisch gewohnt und habe mich *gehütet*, meinen Popo auf einen Fahrradsattel zu setzen. Die Fahrradfahrer mit Warnweste, Helm und Mundschutz waren für mich Kamikaze. Eine unbedarfte Freundin von mir hat, als sie zu Besuch war, den Spieß einfach mal umgedreht. Sie ist bei Trafalgar Square rumgekurvt wie auf dem Dorfanger. Sie meinte, sie hätte keine Probleme gehabt - die Autofahrer hätten alle für sie gehalten. In Schockstarre, nehme ich an.
Sonntag, 18. September 2011 um
Hallo sehr interessanter Artikel. Auch Ihren Artikel zu lend und borrow fand ich sehr gut.
Vielleich sehen Sie sich mal wenn Sie Zeit haben meinen Blog an. Ihre Meinung als Fachmann würde mich sehr interessieren