In search of Nick Drake
Das ländlich-verträumte Dörfchen Tanworth-In-Arden liegt etwa eine halbe Stunde Autofahrt von meinem Wohnort. Dort liegt Nick Drake begraben. Einer der für mich größten Englischen Musiker und somit mal einen Ausflug wert. Jahrelang vergessen wurde sein “Pink Moon” vor ein paar Jahren in einer Autowerbung verwendet und - zack - kam eine Art “Best of” Cd auf den Markt. Wäre er nicht depressiv gewesen, vielleicht wäre er es durch die MTV und Big Brother Generation geworden. Hier ein paar fotografische Eindrücke und als Hörprobe “Which Will”:

St. Mary´s Church mit dem Friedhof auf dem sich Nick Drakes Grab befindet

Das Grab

Die Hinweistafel der Familie Drake am Baum über dem Grab

Im November ist die Fruit Tree Box mit seine 3 zu Lebzeiten veröffentlichten Platten wiederaufgelegt worden. Inclusive einer DVD mit dem sehr schönen Dokumentarfilm “One skin too few”. Und das obwohl es überhaupt keine bewegten Bilder von Nick Drake gibt. Natürlich gibt es fotobasierte Clips bei youTube.
Mittwoch, 16. Januar 2008 um
Das sieht ja in der Tat sehr ordentlich aus. Das sich die Engländer (und auch die nichtenglischen Fans) daran halten! Oder wird da heimlich aufgeräumt? Wenn ich da an Jim Morrisons Grab auf Père Lachaise denke oder Marc Bolans Umfallort. Aber ein klein bisschen respektvolle Fanverehrung hat auch was…
Mittwoch, 16. Januar 2008 um
Oh, ein schöner - Umfallort. Natürlich sollte das U*n*fallort heißen…
Mittwoch, 16. Januar 2008 um
Umfallort - super
Ich denke Nick Drake Fans sind sehr zurückhaltend. Das sagt auch der Wirt in dem zentralen Pub am Ort (The Bell) in der neuen Biografie. Die “Drakeys” sind nette, unaufdringliche Leute und gut für´s Geschäft.
Mittwoch, 27. Februar 2008 um
Am 19. Juni ist Drake geboren - zumindest mein und sein Geburtstag sind identisch… “Pink Moon” hab’ ich ‘73 gekauft, und dann gleich noch die beiden älteren Alben dazu.