Knockers in den Zinnminen
Vor einiger Zeit hat sich Sprachfetzen mit Cornwall beschäftigt und der Leser hat erfahren das es dort die Hauptquelle für Zinn in der Antike und im Mittelalter war. Bis Anfang des 20. Jh waren Cornwalls Minen die wichtigsten weltweiten Zinnquellen.
Natürlich boten die Minen auch ein Zuhause für übernatürliche und märchenhafte Kreaturen. Die “Knockers” z. Bsp. tauchten immer wieder in den unterirdischen Gängen auf. Kleine Kobolde mit dünnen, langen Beinen und Armen und großen Hakennasen. Die Knockers hörte man in den tiefsten, dunkelsten, unsichersten Teilen der Minen. Sie kannten die Stellen mit den reichsten Vorkommen - hielten diese aber geheim - außer man wagte dem Klopfen im Dunklen nachzugehen. Die Minenarbeiter stellten oft kleine Gaben in abgelegene Teile der Mine, um den Frieden mit den Knockers zu bewahren. Den sonst passierten seltsame und unerklärliche Dinge in der Abgeschiedenheit unter Tage. Mehr über die Knockers gibt es hier und hier.
Sprachfetzen macht für heute Feierabend - I´m knocking off!

