Sprechende Wände
Walls are Talking: Wallpaper art and Culture” - so nennt sich eine empfehlenswerte Austellung in der Whitworth Art Gallery in Manchester, die noch bis zum 3. Mai läuft. “Kitsch ideas of home decoration are turned upside down as artists subvert the stereotypes of wallpaper to hit home messages about warfare, racism, cultural conflicts and gender.”.
In jedem guten Serienkiller Thriller findet man abgeschlachtete, ausgeweidete Opfer. Und natürlich den Raum und die Wände voller Blut, teilweise mit blutigen Hand- und Fingerabdrücken übersäht. Auch ein darauf basierendes Tapetenmuster findet man unter den Ausstellungsstücken. Tapeten für einen Nischenmarkt produziert. Käufer findet man für alles.
Was nun haben die Sprachfetzen-Leser heute gelernt: Tapete auf englisch heißt “wallpaper” und nicht etwa “tapestry”! Das ist der Wandteppich.
www.talking-walls.com wiederum ist eine Webseite die sich auf etwas andere Art mit Mauern beschäftigt.

