to be a sucker - stets hereinfallen
Da gibt es diese Familie in Bolton. George (84) und Olive (83) Greenhalgh sowie Sohn Shaun (47). Begnadete Künstler. Shaun behrrscht das Kunsthandwerk von der ägyptischen, babylonischen oder römischen Antike bis zu amerikanischer Landschaftsmalerei. Die Mama unterstützte ihn bei Material- und Farbauswahl und der Papa mimte den “Erben” dem die Stücke zufielen, der aber keine Ahnung von Kunst hat und deshalb Kunstkenner um Wertschätzung bat. So kam es das ein Alabastertorso der „Amarna-Prinzessin“ – angeblich eine Tochter des Pharaos Echnaton und seiner Gemahlin Nofretete – vom British Museum für echt befunden wurde und von Museum in Bolton für 400.000 Pfund für die ägyptischen Sammlungen erworben wurde (BBC Artikel). Alle Kunstkenner waren sozusagen “sucker for the objects of art” aus der Hinterhofwerkstatt in Bolton und fielen auf die Fälschungen stets herein. Bis auf den einen der vor einiger Zeit in einem syrischen Relieffragment Fehler in der Keilschrift erkannte und merkte das die Pferde modernes Zaumzeug aufwiesen.
Leider leider ! Alas!

